"Ready for Future“ geht in die vierte Runde: Themen und Termine im Überblick

Seit vier Jahren führt die KED-Münster unter dem Motto „Ready for Future“ eine Reihe von digitalen Info-Veranstaltungen durch, in der hochkarätige Referentinnen und Referenten der Frage nachgehen, wie Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft gemacht werden können. Die Themen der diesjährigen Veranstaltungs-Reihe bis zu den Sommerferien sind:

1. Künstliche Intelligenz (KI) in der Schule: Chance oder Katastrophe?

  • 21. April, 19.30 Uhr

Eine Schule ohne KI oder gar ein Verbot wäre eine Illusion, meint Marie-Theres Kastner, Vorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) im Bistum Münster,  "eben weil KI ins Leben der Schülerinnen und Schüler schon lange Einzug gehalten hat. Wenn wir es ihnen verbieten, können sie nicht lernen, adäquat damit umzugehen. Und wenn man die Nutzung der KI ihnen einfach verbietet, das wissen wir alle, dann finden sie es besonders spannend. Und nutzen werden sie es sowieso."

Ein spannender und Augen öffnender Abend erwartet Sie. Wir haben mit Tanja Reinlein, Abteilungsleiterin im NRW-Schulministerium, Philipp Klein, Lehrer am bischöflichen Mariengymnasium Münster, und zwei Schülerinnen Expert*innen aus Theorie und Praxis gewinnen können, die aus ihren jeweiligen Blickwinkeln das Thema KI beleuchten und miteinander diskutieren werden. 

2. Zwischen Innovation und Orientierungslosigkeit: Wie digitale Technologien Kindheit verändern

  • 28. April, 19.30 Uhr

Digitale Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Smartphones, soziale Netzwerke, Computerspiele und zunehmend auch Künstliche Intelligenz prägen Lernen, Kommunikation und ganz besonders auch die Freizeitgestaltung in einem bislang unbekannten Ausmaß.

Doch welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die körperliche, emotionale und soziale Entwicklung junger Menschen? Macht die digitale Welt aus unseren Kindern und Jugendlichen einsame Menschen oder kommen sie im Gegenteil darüber mit der weiten Welt in Kontakt? Wo liegen Chancen, wo Risiken – und wie können Eltern, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte Kinder und Jugendliche sinnvoll begleiten?

In dieser Veranstaltung gibt Dr. Dirk Dammann, Chefarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Sozialmedizin, einen fundierten Überblick über aktuelle Entwicklungen der digitalen Mediennutzung – von klassischen Bildschirmmedien bis hin zu modernen KI-Anwendungen. Dabei wird er sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch praktische Erfahrungen zur Sprache bringen. Ziel der Veranstaltung ist es, Orientierung zu geben, Zusammenhänge verständlich zu machen und Handlungssicherheit im Umgang mit digitalen Medien zu fördern.

3. Hand in Hand fürs Kind: Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Eltern und Schüler*innen

  • 16. Juni, 19.30 Uhr

Eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ist besonders an katholischen Schulen mehr als organisatorische Zusammenarbeit – sie ist Ausdruck eines gemeinsamen christlichen Bildungsauftrags. 

An diesem Zoom-Abend wird am Beispiel des Christopherus Gymnasiums in Werne deren Elternvertreter Sven Luzar berichten, wie Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen vertrauensvoll zusammenwirken können. Luzar ist der Ansicht, dass "durch wertschätzende Kommunikation, gemeinsame Werteorientierung und die Verantwortung aller Beteiligten eine ganzheitliche Entwicklung des Kindes erreicht werden kann – fachlich, sozial und spirituell".

Anhand praxisnaher Impulse wird aufgezeigt und in Kleingruppen diskutiert, wie eine Kultur des Dialogs, gegenseitiger Respekt und ein klarer Blick auf das Wohl des Kindes zu einem tragfähigen Miteinander führen. Ziel ist es, Eltern zu ermutigen, ihre Rolle als aktive Partner im schulischen Leben bewusst wahrzunehmen und gemeinsam mit der Schule einen Lebens- und Lernraum zu gestalten, der von christlicher Haltung und gegenseitigem Vertrauen geprägt ist.
 

- SOMMERPAUSE -